CrossFit-Wettkämpferin Carla Cornejo Plascencia und die Drogen-Test-Kontroverse beim Nordamerika-West-Halbfinale

CrossFit Competitor Carla Cornejo Plascencia's Drug Test Controversy at North America West Semifinal Profile Picture

Carla Cornejo Plascencia, eine CrossFit-Wettkämpferin aus dem Nordamerika-West-Halbfinale, sorgte kürzlich für Schlagzeilen, weil sie einen Drogen-Test im Wettbewerb nicht bestanden hat. Plascencia, ein Mitglied des Teams CrossFit Complex Wodex, das den dritten Platz belegte, hatte sich für die prestigeträchtigen CrossFit Games 2024 qualifiziert. Ihre Drogen-Test-Ergebnisse zeigten jedoch das Vorhandensein verbotener Substanzen, insbesondere Metenolon-Metaboliten.

Metenolon, allgemein bekannt als Methenolon, wird als Androgen und anaboles Steroid klassifiziert, das von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verboten ist. Obwohl Metenolon legitime medizinische Anwendungen hat, wird es in der Bodybuilding-Community häufig missbraucht, um den Stoffwechsel zu steigern, was zu einer erhöhten Fettverbrennung und Muskelentwicklung führt. Ein weiterer Name für diese Substanz ist Primobolan.

Plascencia ist seit zwei Saisons ein Schlüsselmitglied des CrossFit Complex Wodex-Teams. Nach dem 14. Platz beim Nordamerika-West-Halbfinale im letzten Jahr hat das Team in dieser Saison seine Leistung erheblich verbessert und insgesamt einen anerkennenswerten dritten Platz erreicht. Plascencia fungierte als Teamkapitän zusammen mit den Teamkollegen Sasha Nievas, Esteban Ospina und Ricardo García, während Samuel Zaleme und Ana Sofía Armenta Cano als Alternativen fungierten.

Nach dem gescheiterten Drogen-Test hat Plascencia einen Einspruch eingelegt. Infolgedessen wurde Rhino CrossFit Dawgs, die den 8. Platz beim Nordamerika-West-Halbfinale belegten, die Möglichkeit gewährt, den vakanten Platz bei den bevorstehenden CrossFit Games einzunehmen.